Heute bin ich über einen interessanten Artikel im lawblog gestolpert (welcher sich wiederum auf einen Bericht des Hamburger Abendblattes beruft).
Es wird beschrieben, dass für 1450 Kriminalpolizisten sage und schreibe 50 Internetfähige PCs zur Verfügung stehen, und deswegen viele Polizisten ihren privaten Laptop mitbringen um in den Socialnetworks nach Verdächtigen zu suchen.
Dass es dort mehr Informationen über eine Person gibt, als im Polizeicomputer dürfte glaube ich kein Geheimnis mehr sein.
Hoffentlich wird aber nicht alles was dort drinnen steht auch ernst genommen.

Zum Artikel

Written on Januar 27th, 2010 , Archive Tags: , , , , , , ,

Auf der heutigen Keynote wurde von Apple offiziell das iPad, sein Hauseigenes Tablet an.
Das Gerät wirkt auf den ersten Blick wie ein großes iPhone, funktioniert auch ähnlich.
Zudem ist es in meinen Augen für Preise ab 499$ doch noch recht erschwinglich (16 Gigabyte Version nur Wifi, kein 3G).

Nähere Infos auf dem Ticker von www.engadget.com

Ist auf jeden Fall einen Gedanken an einen Kauf wert, das Gerät :)

Weitere Infos gibt es bald auf apple.com bis dahin verweise ich noch auf die Wikipedia

Written on Januar 27th, 2010 , Archive Tags: , , , , , , , ,

Gekauft im Oktober 2009
Gekauft bei: Apple Onlineshop (Studentversion), ca. 1550 €
Einsatzzweck: mobiler Office Betrieb, Studienunterstützung (Mathematica, Mathlab,…)
Lieferumfang: MacbookPro, Netzteil, Verlängerungskabel für Netzteil, Microfasertuch, übliche Software und Treiber DVDs

Nachdem ich mit meinem Thinkpad (T400) absolut unzufrieden war (siehe meinen Erfahrungsbericht dazu), ich aber dennoch einen mobilen Computer benötige, habe ich mir ein Macbook Pro aus dem Hause Apple zugelegt.

Technische Details:
2,53 Ghz Intel Core 2 Duo (Penryn)
4GB Ram
250 GB Festplatte (5400 rpm)
Geforce 9400 GM 256 MB (vom Ram abgezwackt)
15″ antiglare Display (45 € Aufpreis!)
SD Cardreader
Weitere Details – Wikipedia (Generation 7)

Vorteile für mich:

  • Solide Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit (bis zu 6 Stunden im Office Betrieb mit Zeitweisem Surfen via WLAN)
  • Beleuchtete Tastatur (Helligkeit passt sich genauso wie die Displayhelligkeit automatisch an)
  • Antiglare Display (Aufpreis! Aber keinen Schminkspiegel ^^)
  • Ausreichende Leistung und Reserven für aufwendigere Anwendungen
  • Mac OS X (Windows läuft via Bootcamp)

Nachteile:

  • Preis (1550 € bezahlt man nicht mal eben so)
  • Akku fest verbaut und kann nicht ohne Garantieverlust getauscht werden (Tausch kostet rund 130€)
  • USB Anschlüsse zu Eng anneinander liegend

Alles in allem überwiegen für mich klar die Vorteile, das Magsafe Netzteil (der Stecker hält mit einem Magneten) hat mir schon des öfteren das Leben gerettet, die Verarbeitung des Gehäuses ist klasse, obwohl es fast nur Aluminium ist, gibt es keine scharfen Kanten oder zu spitze Ecken.
Die Tastatur ist zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann damit arbeiten, selbiges gilt für das Touchpad, welches keine eigene Maustaste mehr besitzt.
Was für mich noch als sehr großer Pluspunkt zählt ist die Tatsache, dass ich den Deckel (welcher mit Magneten geschlossen gehalten wird) öffnen kann _ohne_ das Notebook festhalten zu müssen.

Ein paar Worte zur Performance, der vergleichsweise schnelle Prozessor und die 4 GB Ram machen sich unter OS X direkt bemerkbar. Im Vergleich zu meinem Mac Mini liegen Welten zwischen beiden Geräten obwohl der Mini im Juni 2009 ins Haus gekommen ist. Allerdings 530 Mhz und 2GB Ram machen den Unterschied. Auch bei der Lautstärke brauch das Macbook Pro sich nicht verstecken, der Lüfter läuft selten hörbar, bei normaler Office Benutzung nimmt man keine Kenntnis von irgendwelchen Geräuschen.

Kurz um, für den alltagsgebrauch bestens geeignet, wenn auch nicht gerade Preiswert (Apple eben). Wenn man bereit ist den Preis von Apple zu bezahlen erhält man ein Gerät welches eigentlich kaum Wünsche offen lässt.

Kurz vor dem Jahreswechsel war es endlich so weit, da ich nicht länger in Ungewissheit leben und mein Vertrauen in die Festplattenhersteller nicht unendlich ist, habe ich mich dazu entschlossen mir ein externes Backupmedium zuzulegen.
Die Auswahl ist riesig, von einer einfachen USB Festplatte, über Festplatten mit Firewire Anschluss oder eSata, mit einer Festplatte, oder mit 2, oder oder oder. Bis hin zum NAS (Network Attached Storage) gibt es alles was der Geldbeutel hergibt und das Herz begehrt.
Nach etwas Überlegung stand meine Entscheidung fest, ein NAS ist etwas für mich, weil:

  • Ich möchte mehr als eine Festplatte zur Sicherung verwenden, schließlich möchte ich nichts riskieren sondern sichern, logische Schlussfolgerung ein Raid 1
  • Ich möchte von mehreren PCs (Macs) darauf zugreifen können, ohne etwas umzustöpseln

Meine Wahl fiel letztenendes auf die Linkstation Pro Duo aus dem Hause Bufalo (genau Bezeichnung: LS-WTGL/R1-V3 ). Gekauft für rund 270 € bei Amazon. Technische Spezifikationen

Nachdem das NAS dann geliefert wurde (und ich direkt in einem noch auf Gigabit Ethernet umgestiegen bin), ging es an die Inbetriebnahme.
Auspacken, aufbauen, anschließen, läuft. Soweit so gut.
Nun ging der Spaß aber erst los, die Installation der mitgelieferten Software ist Pflicht, sonst rührt sich nichts (1. Minuspunkt).
Also Software installiert, NAS über Webinterface erreicht und erstmal Raid neu bauen, im Auslieferungszustand waren die 2 Festplatten (je 1 Terrabyte) als Raid 0 geschaltet.
Das neu Bauen und prüfen des Raids dauerte knappe 7-8 Stunden, also ein Fall für Nachts (oder wie ich, während man auf der Arbeit ist).
Nachdem ich dann Time Machine auf meinem Mac davon überzeugt hatte auf die Linkstation zu sichern kam die erste größere Ernüchterung.
Laut Datenblatt handelt es sich um einen Gigabit Ethernetport, über den die Linkstation zu erreichen ist, allerdings laut Dashboard (iStat pro) lies sich dieser nicht zu mehr als 14 mb/s bewegen, was in etwa einem guten 100 Mbit Netzwerk entspricht (2. Minuspunkt). Es liegt definitv am NAS, zwischen meinem Mac Mini und dem Macbook Pro komme ich auf mehr als die doppelte Übertragungsgeschwindigkeit.
Einen weiteren Minuspunkt gibt es für die nicht richtig funktionierende Energiesparfunktion, sobald das NAS sich automatisch abgeschaltet bzw. in den Energiesparmodus versetzt hat, bleibt es dort und lässt sich nicht reaktivieren. Abschalten/Einschalten hilft. Dies obwohl, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, die eigene NAS Software auf dem Computer installiert ist und auch läuft. (3. Minuspunkt) Also immer auf ON schalten beim PC Start und manuelles Abschalten beim ausschalten des PCs.

Kommen wir zum Betrieb der Linkstation:

  • Die Schreibgeräusche der Festplatte sind laut und erinnern an die Platten um die Jahrtausendwende
  • Das Betriebsgeräusch hält sich in Grenzen, der Lüfter macht sich nur beim Start bemerkbar und wird sonst nicht als störend empfunden
  • Einfache Bedienung per Webinterface (am besten Feste IP zuweisen!)

Empfehlen möchte ich dieses NAS eigentlich nur den Leuten, die für verhältnismäßig wenig Geld, viel Speicherplatz mit der Option auf ein Raid haben möchten, und dabei auf Einschnitte bei Funktion und Performance in Kauf nehmen.
Für die übrigen Nutzer empfehle ich entweder den Eigenbau (falls möglich) oder ein etwas breiteres Budget.

Nachtrag:
Das Webinterface funktioniert im Vergleich zu anderen (älteren) Versionen auch mit Apples Safari, des weiteren ist eine Integration in eine Windows Domäne via Webinterface ohne weiteres möglich.
Ein weiterer Nachteil ist mir erst jetzt nahe getragen worden, die 2 USB Ports des Gerätes ermöglichen die einfache Bereitstellung von USB Festplatten in einem Netzwerk, Problem an der Sache ist nur, dass Beispielsweise meine 250GB Seagate via USB zwar erkannt und als freigegebener Ordner bereitgestellt wird, aber kein Zugriff darauf möglich ist. Und formatieren möchte man sicherlich keine Festplatte, die Daten enthält auf die andere zugreifen sollen :) Auch, dass das an- bzw. abstöpseln einer USB Platte mit einem Neustart des Fileservers quittiert wird, finde ich nicht gerade ideal gelöst.
Feedback ist gerne willkommen ;)

Eben bin ich über einen Artikel der FAZ gestolpert wo von einem Staatsanwalt berichtet wird, der seit, man höre und staune, 2001 einen Arbeitsrechner mit Internetanschluss hat und sich jahrelang mit der Kinderpornographie im Netz beschäftigt hat. Dem allerdings ein Kommentar zu den Netzsperren (welche durch den Artikel wohl nochmal in Erinnerung gerufen werden sollen) von höhere Ebene untersagt wird, und auch sonst für keinerlei “politisches Statement” zur Verfügung steht.
Berichtet wird von einem, von inzwischen wohl vielen, Selbstversuchen, welche die Löschen statt Sperren Mentalität unterstützen sollen, allerdings wird man beim lesen den Eindruck nicht los, dass sich der Artikel eigentlich für die Netzsperren und Stopschilder aussprechen möchte.

Die beste Aussage im ganzen Artikel, wo ich liebend gerne mit dem Kopf auf die Tischplatte gehauen hätte, stammt vom Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) in Berlin, welcher die Installation einer Schutzsoftware empfiehlt um “Pornographische Seiten” auszublenden, frei nach “was ich nicht sehe ist auch nicht da”.

Wer sich selber ein Bild machen möchte:
Artikel der FAZ

Written on Januar 9th, 2010 , Archive Tags: , , , , , , , ,

Wer wie ich auch einen Mac Mini hat und diesen mit einem Toslinkkabel (ein Lichtwellenleiter) an seinen Surround Receiver angeschlossen hat, möchte bestimmt auch von dem 5.1 Sound bei DVDs profitieren.

Per default kommt aber leider nur Stereo an der Anlage an.
Um dies zu ändern öffnet man den DVD Player, geht in die Einstellungen in das Register DVDs. Dort findet man unten ein Feld “Tonausgabe” in diesem wählt man “Digitaler Ausgang – Ausgang (integriert) und wählt (wichtig!) Dolby DRC deaktivieren (als Checkbox direkt darunter).

Nun steht dem 5.1 Genuss beim DVD schauen nichts mehr im Wege.

Written on Januar 5th, 2010 , Archive Tags: , , , , , ,

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