In der Zeit vom 30. Mai 2011 findet sich ein etwas längerer aber sehr lesenswerter Artikel zum Thema G8 (achtjähriges Gymnasium) und dem damit verbundenen Turboabitur und den Schilderungen eines “Pappas” an seine Tochter.
Er schreibt Ihr einen Brief, indem Er versucht unser Bildungssystem, dem demographischen Wandel und den damit verbundenen höheren Lernaufwand in weniger Zeit zu erklären.
Den Artikel findet ihr unter http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8/komplettansicht
Gerade am Ende des Artikels finden sich meiner Ansicht nach ein paar wichtige Dinge wieder, wo ich mich frage ob das wirklich ein Ziel unserer Gesellschaft sein sollte.
Lehrer die mit 21 auf die Schüler los gelassen werden, welche mit unter vielleicht 4 Jahre jünger sind, um nur ein Beispiel zu nennen. Das mag nicht so ganz in mein Weltbild passen.
Aber auch die dort aufgeführten Berichte eines Kinderarztes über Krankheiten bei Kindern, welche sonst nur im Management diagnostiziert werden, oder alleine der Gedanke, dass es notwendig zu sein scheint Eltern von Schülern zu erklären, wie sie einen Burn-out bei ihrem Kind erkennen können (es impliziert quasi, dass man fest damit rechnen muss?).
Eine schöne Zukunft schenken wir unseren Kindern … Vielleicht sollten wir noch mal darüber nachdenken, ob dies der richtige Weg ist, und ob der jetzige nicht evtl. in eine Sackgasse führt?