Gekauft im Oktober 2009
Gekauft bei: Apple Onlineshop (Studentversion), ca. 1550 €
Einsatzzweck: mobiler Office Betrieb, Studienunterstützung (Mathematica, Mathlab,…)
Lieferumfang: MacbookPro, Netzteil, Verlängerungskabel für Netzteil, Microfasertuch, übliche Software und Treiber DVDs

Nachdem ich mit meinem Thinkpad (T400) absolut unzufrieden war (siehe meinen Erfahrungsbericht dazu), ich aber dennoch einen mobilen Computer benötige, habe ich mir ein Macbook Pro aus dem Hause Apple zugelegt.

Technische Details:
2,53 Ghz Intel Core 2 Duo (Penryn)
4GB Ram
250 GB Festplatte (5400 rpm)
Geforce 9400 GM 256 MB (vom Ram abgezwackt)
15″ antiglare Display (45 € Aufpreis!)
SD Cardreader
Weitere Details – Wikipedia (Generation 7)

Vorteile für mich:

  • Solide Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit (bis zu 6 Stunden im Office Betrieb mit Zeitweisem Surfen via WLAN)
  • Beleuchtete Tastatur (Helligkeit passt sich genauso wie die Displayhelligkeit automatisch an)
  • Antiglare Display (Aufpreis! Aber keinen Schminkspiegel ^^)
  • Ausreichende Leistung und Reserven für aufwendigere Anwendungen
  • Mac OS X (Windows läuft via Bootcamp)

Nachteile:

  • Preis (1550 € bezahlt man nicht mal eben so)
  • Akku fest verbaut und kann nicht ohne Garantieverlust getauscht werden (Tausch kostet rund 130€)
  • USB Anschlüsse zu Eng anneinander liegend

Alles in allem überwiegen für mich klar die Vorteile, das Magsafe Netzteil (der Stecker hält mit einem Magneten) hat mir schon des öfteren das Leben gerettet, die Verarbeitung des Gehäuses ist klasse, obwohl es fast nur Aluminium ist, gibt es keine scharfen Kanten oder zu spitze Ecken.
Die Tastatur ist zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann damit arbeiten, selbiges gilt für das Touchpad, welches keine eigene Maustaste mehr besitzt.
Was für mich noch als sehr großer Pluspunkt zählt ist die Tatsache, dass ich den Deckel (welcher mit Magneten geschlossen gehalten wird) öffnen kann _ohne_ das Notebook festhalten zu müssen.

Ein paar Worte zur Performance, der vergleichsweise schnelle Prozessor und die 4 GB Ram machen sich unter OS X direkt bemerkbar. Im Vergleich zu meinem Mac Mini liegen Welten zwischen beiden Geräten obwohl der Mini im Juni 2009 ins Haus gekommen ist. Allerdings 530 Mhz und 2GB Ram machen den Unterschied. Auch bei der Lautstärke brauch das Macbook Pro sich nicht verstecken, der Lüfter läuft selten hörbar, bei normaler Office Benutzung nimmt man keine Kenntnis von irgendwelchen Geräuschen.

Kurz um, für den alltagsgebrauch bestens geeignet, wenn auch nicht gerade Preiswert (Apple eben). Wenn man bereit ist den Preis von Apple zu bezahlen erhält man ein Gerät welches eigentlich kaum Wünsche offen lässt.

Kurz vor dem Jahreswechsel war es endlich so weit, da ich nicht länger in Ungewissheit leben und mein Vertrauen in die Festplattenhersteller nicht unendlich ist, habe ich mich dazu entschlossen mir ein externes Backupmedium zuzulegen.
Die Auswahl ist riesig, von einer einfachen USB Festplatte, über Festplatten mit Firewire Anschluss oder eSata, mit einer Festplatte, oder mit 2, oder oder oder. Bis hin zum NAS (Network Attached Storage) gibt es alles was der Geldbeutel hergibt und das Herz begehrt.
Nach etwas Überlegung stand meine Entscheidung fest, ein NAS ist etwas für mich, weil:

  • Ich möchte mehr als eine Festplatte zur Sicherung verwenden, schließlich möchte ich nichts riskieren sondern sichern, logische Schlussfolgerung ein Raid 1
  • Ich möchte von mehreren PCs (Macs) darauf zugreifen können, ohne etwas umzustöpseln

Meine Wahl fiel letztenendes auf die Linkstation Pro Duo aus dem Hause Bufalo (genau Bezeichnung: LS-WTGL/R1-V3 ). Gekauft für rund 270 € bei Amazon. Technische Spezifikationen

Nachdem das NAS dann geliefert wurde (und ich direkt in einem noch auf Gigabit Ethernet umgestiegen bin), ging es an die Inbetriebnahme.
Auspacken, aufbauen, anschließen, läuft. Soweit so gut.
Nun ging der Spaß aber erst los, die Installation der mitgelieferten Software ist Pflicht, sonst rührt sich nichts (1. Minuspunkt).
Also Software installiert, NAS über Webinterface erreicht und erstmal Raid neu bauen, im Auslieferungszustand waren die 2 Festplatten (je 1 Terrabyte) als Raid 0 geschaltet.
Das neu Bauen und prüfen des Raids dauerte knappe 7-8 Stunden, also ein Fall für Nachts (oder wie ich, während man auf der Arbeit ist).
Nachdem ich dann Time Machine auf meinem Mac davon überzeugt hatte auf die Linkstation zu sichern kam die erste größere Ernüchterung.
Laut Datenblatt handelt es sich um einen Gigabit Ethernetport, über den die Linkstation zu erreichen ist, allerdings laut Dashboard (iStat pro) lies sich dieser nicht zu mehr als 14 mb/s bewegen, was in etwa einem guten 100 Mbit Netzwerk entspricht (2. Minuspunkt). Es liegt definitv am NAS, zwischen meinem Mac Mini und dem Macbook Pro komme ich auf mehr als die doppelte Übertragungsgeschwindigkeit.
Einen weiteren Minuspunkt gibt es für die nicht richtig funktionierende Energiesparfunktion, sobald das NAS sich automatisch abgeschaltet bzw. in den Energiesparmodus versetzt hat, bleibt es dort und lässt sich nicht reaktivieren. Abschalten/Einschalten hilft. Dies obwohl, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, die eigene NAS Software auf dem Computer installiert ist und auch läuft. (3. Minuspunkt) Also immer auf ON schalten beim PC Start und manuelles Abschalten beim ausschalten des PCs.

Kommen wir zum Betrieb der Linkstation:

  • Die Schreibgeräusche der Festplatte sind laut und erinnern an die Platten um die Jahrtausendwende
  • Das Betriebsgeräusch hält sich in Grenzen, der Lüfter macht sich nur beim Start bemerkbar und wird sonst nicht als störend empfunden
  • Einfache Bedienung per Webinterface (am besten Feste IP zuweisen!)

Empfehlen möchte ich dieses NAS eigentlich nur den Leuten, die für verhältnismäßig wenig Geld, viel Speicherplatz mit der Option auf ein Raid haben möchten, und dabei auf Einschnitte bei Funktion und Performance in Kauf nehmen.
Für die übrigen Nutzer empfehle ich entweder den Eigenbau (falls möglich) oder ein etwas breiteres Budget.

Nachtrag:
Das Webinterface funktioniert im Vergleich zu anderen (älteren) Versionen auch mit Apples Safari, des weiteren ist eine Integration in eine Windows Domäne via Webinterface ohne weiteres möglich.
Ein weiterer Nachteil ist mir erst jetzt nahe getragen worden, die 2 USB Ports des Gerätes ermöglichen die einfache Bereitstellung von USB Festplatten in einem Netzwerk, Problem an der Sache ist nur, dass Beispielsweise meine 250GB Seagate via USB zwar erkannt und als freigegebener Ordner bereitgestellt wird, aber kein Zugriff darauf möglich ist. Und formatieren möchte man sicherlich keine Festplatte, die Daten enthält auf die andere zugreifen sollen :) Auch, dass das an- bzw. abstöpseln einer USB Platte mit einem Neustart des Fileservers quittiert wird, finde ich nicht gerade ideal gelöst.
Feedback ist gerne willkommen ;)

Nun ist die Impfung doch schon sage und schreibe 2 Wochen her, und was soll ich sagen?
Merken tu ich garnichts, es fühlt sich quasi an als währe da nie etwas gewesen, die einzige Erinnerung, ein kleiner Vermerk im Impfpass, sonst nichts.

Ob ich es bereue?
Bislang kein bissschen. OK die Langzeitwirkung ist nicht erforscht, aber wie ich schon sagte, davor habe ich keine Angst ;)

Was nur auffällt, aus den Medien scheint das Thema langsam zu verschwinden, vielleicht war es doch nur übertrieben? – Abwarten

Ab nun wird wieder etwas häufiger gebloggt, schließlich sollte ich jetzt auch wieder Zeit dazu finden.

Meine Impfung ist nunmehr fast 60 Stunden her, wirklich viel merken von der Impfung tue ich nicht mehr. Eine Bekannte berichtete mir heute, dass Ihre Einstichstelle noch rot sei, aber auch ansonten nichts mehr zu merken sei.
Gemeinsam ist uns, dass beim draufdrücken auf die Einstichstelle und ihre Umgebung noch ein leichter Schmerz zu spüren ist. Das schiebe ich persönlich aber auch auf die Impfung an sich, sprich es muss nicht unbedingt mir dem Wirkstoff (Pandemrix) zusammenhängen.

Bleibt nur die Frage nach den Langzeitfolgen, ich glaube eine Wirkung ähnlich dem Contergan damals bleibt aus. Oder sollte ich sagen ich hoffe es?
Natürlich kann man sich auch verrückt machen, manche Zeitung trägt ja dazu bei (was die Impfung als auch die Schweingrippe an sich angeht), dass ich hier auf die mit den großen Lettern und Bildern bezug nehme, die keiner liest, dürfte man wohl verstehen ;) Allerdings bin ich auch davon überzeugt, dass dadurch ein Placebo-Effekt eintreten kann, mit Nebenwirkungen und Folgen, die man garnicht dem Impfstoff bzw. Wirkstoff selbst zuschreiben kann und darf.

stay tuned.

Meine Impfug gegen die “Schweingerippe” (aka Influenza H1N1) liegt nun mehr fast 28 Stunden zurück. Ob sich groß was verändert hat weiß ich nicht, allerdings soll es ja auch bis zu 3 Wochen dauern bis der Impfstoff seine volle Wirkung entfaltet hat.

Meine Erfahrung bzgl. der Nebenwirkungen:
- Die Einstichstelle macht sich noch immer bemerkbar
- Meine Linke Schulter fühlt sich an als hätte ich es beim Sport maßlos übertrieben (ähnlich wie Muskelkater)
- Der linke Arm kann nun allerdings schon stärker belastet werden als es gestern der Fall war
- Müdigkeitserscheinungen sind nach ausreichendem Schlaf verschwunden
- Kurze Auswirkungen auf die Verdauung waren gestern Abend zu spüren, haben sich allerdings im Rahmen gehalten (ein Gefühl, als hätte man was falsches gegessen)

In ein paar Tagen werde ich wohl fast vergessen haben, dass ich geimpft wurde und nurnoch der Aufkleber im Impfpass wird mich an die Impfung erinnern ;) Ich hoffe nur, dass niemand auf die Idee kommt, die Impfung in eine Doppelimpfung mit 2 Dosen zu ändern und das die aktuell vorgesehene einmalige Impfung ausreicht.

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