Nachdem es etwas ruhig geworden ist, folgt nun die kurze Erklärung.
In den letzten Tagen war unsere Internetverbindung öfters gestört, Firmen E-Mails gingen garnicht, und auch meine privaten sowie dieses Blog waren kaum zu erreichen.
Alles in Allem geht es uns hier ganz gut, es liegen noch ein paar Tage vor uns und dann geht es am Freitag ab nach Frankfurt in die Heimat.
Am Wochenende habe ich es dann endlich mal geschafft Postkarten los zu schicken, welche hier in einem Umschlag verschickt werden, der auf der Vorderseite mit Briefmarken zugepflastert wird. Nach Deutschland kostet das dann aber immer noch keinen Euro. Einziges Manko, es gibt hier keine Postkarten wie man es gewohnt ist mit Bildern, sondern alle Karten sagen “Happy New Year” in verschiedenen Variationen.
Ich hoffe, dass die Karten kurz nach Weihnachten eintreffen ![]()
Obwohl Changchun eine kleine (7,5 Mio Einwohner) Industriestadt ist, kommt man mit Englisch kaum weiter. Beim Einkaufen hilft meist nur Zeichensprache, weil auch das Lesen unserer Lateinischen Schrift ein Problem darstellt und kein Übersetzer greifbar ist. So wundert es auch nicht, dass man in einer Mall statt eine ATM (Geldautomat) aufzusuchen mit der Verkäuferin im Taxi quer durch die Stadt fährt, zur Bank of China, um dort Euros zu wechseln und im Endeffekt dort die ATM besucht, weil Euros wechseln nur von Montag bis Freitag möglich ist, nicht Samstags.
Nochmal ein kleiner Nachtrag zum Thema Essen, was bei uns erzählt wird, dass man sich vorher zu Hause gut satt essen sollte ist schlicht weg falsch. Wir haben hier diverse Fast Food Ketten in der Nähe wie KFC, Pizza Hut, Mc Donalds. Also das Überleben ist irgendwie gesichert (Ein Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch kostet ca. 100 RMB, was rund 11 € entspricht). Jedoch auch das “traditional chinese food” ist sehr gut und nicht so schlimm wie man denkt. Einziges Manko, es wird halt gerne scharf und mit Knoblauch gekocht.
In diesem Sinne gehe ich nun Frühstücken ![]()