Eben bin ich über einen Artikel der FAZ gestolpert wo von einem Staatsanwalt berichtet wird, der seit, man höre und staune, 2001 einen Arbeitsrechner mit Internetanschluss hat und sich jahrelang mit der Kinderpornographie im Netz beschäftigt hat. Dem allerdings ein Kommentar zu den Netzsperren (welche durch den Artikel wohl nochmal in Erinnerung gerufen werden sollen) von höhere Ebene untersagt wird, und auch sonst für keinerlei “politisches Statement” zur Verfügung steht.
Berichtet wird von einem, von inzwischen wohl vielen, Selbstversuchen, welche die Löschen statt Sperren Mentalität unterstützen sollen, allerdings wird man beim lesen den Eindruck nicht los, dass sich der Artikel eigentlich für die Netzsperren und Stopschilder aussprechen möchte.

Die beste Aussage im ganzen Artikel, wo ich liebend gerne mit dem Kopf auf die Tischplatte gehauen hätte, stammt vom Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) in Berlin, welcher die Installation einer Schutzsoftware empfiehlt um “Pornographische Seiten” auszublenden, frei nach “was ich nicht sehe ist auch nicht da”.

Wer sich selber ein Bild machen möchte:
Artikel der FAZ

Written on Januar 9th, 2010 , Archive Tags: , , , , , , , ,

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